Wie wir (versuchten) unsere Kommilitonen in Sachen Big Data zu Schulen

Wie unter Über Uns erwähnt, entstand dieser Blog im Rahmen eines Leistungsnachweises an der Fachhochschule HTW Chur. Zu ebendiesem Leistungsnachweis gehört auch eine 45-minütige Schulung unserer Kommilitonen zu unserem Thema.

Am 7. Juni 2014 war es endlich soweit und unsere Schulung ging über die Bühne – oder doch eher über den Beamer. Da die Schulung am Samstag unserer Kompaktwochenendes in Chur stattfand, war nur knapp ein Drittel der Klasse anwesend, was wir natürlich ein wenig Schade fanden. Zumal wir der Meinung sind, ein nicht gerade unbedeutendes Thema für unser Studium in diesem Blog zu behandeln. Die Anwesenden Personen waren dafür interessant und nahmen auch aktiv am Unterricht teil.

Ziel der Schulung

Hauptziel unserer Schulung war es, nebst der Funktionsweise auch einige (wichtige) Anwendungen von Big Data näher zu bringen. Aufgrund dieser Beispiele wollten wir verdeutlichen, dass es verschiedenen Arten in der Anwendung von Big Data aber auch Unterschiede in den Datengrundlagen von Anwendungen gibt. Durch diese Gegenüberstellung verschiedener Beispiele, wollten wir den Studierenden die Möglichkeit geben, sich selbst ein Bild von Big Data mit all seinen Schwiegrigkeiten, offenen Fragestellungen, Risiken aber auch seinem immensen Potential zu geben. Zudem wurden auch Themen wie Datensammlungen durch den Staat und Datenschutz resp. die Bedeutung des Datenhandels für unsere Privatsphäre behandelt.

Ablauf der Schulung

Nach der Begrüssung starteten wir mit einem kleinen Spiel, welches die Funktionsweise von Big Data aufgrund des gestellten Handels mit nicht persönlich identifizierenden Datensets aufzeigen sollte. Hierbei sollten die Anwesenden herausfinden, wer sich hinter den Daten versteckt. Das Spiel wurde mit viel Humor aufgenommen, wobei allerdings angemerkt werden muss, dass diejenigen die mehr in unserem Umfeld verkehrten auch deutlich mehr Spass hatten. Dies war uns jedoch auch im Voraus bekannt und so waren wir sogar ein wenig überrascht, dass es allen Anwesenden gelungen ist, zumindest eines der Datensetz zuzuordnen (aus Datenschutzgründen können wir hier leider nicht weiter auf dieses kleine Spiel eingehen, da es sich bei einer der Personen hinter den Datensets um eine Studierende handelt, welche unsere Schulung als Zuhörerin besuchte). Anschliessend wurde der Begriff Big Data und das Problem um den Handel mit nicht persönlich identifizierenden Daten erläutert. Es folgte eine Auswahl an Big Data Anwendungen, genauer wurden PatientsLikeMe, Google Flu Trends, die Brandpräventation New Yorks, PredPol, die Bedeutung der sogenannten Vorratsdaten und die Busmap of Dhaka genauer vorgestellt und auch Unterschiede und Gemeinsamkeiten ebendieser erläutert. Vor der finalen Fragerunde wurden noch die Auswirkungen von Big Data auf die Arbeitswelt erläutert und mögliche Zukunftsszenarien gezeichnet.

Fazit

Das Durchführen der Schulung hat uns grosse Freude bereitet. Es machte uns Spass, unser im Rahmen diese Blogs erworbene Wissen zu teilen und so bei unseren Mitstudenten das eine oder andere Aha-Erlebnis herbeizuführen. Sehr interessant waren die Punkte, die unser Dozent bei der abschliessenden Fragerunde ergänzend ansprach und die unsere Botschaften wunderbar ergänzten und unterstützten. So entstand eine, unserer Meinung nach, interessante Lektion und wir hoffen, dass wir es schafften, dass sich der eine oder die andere ZuhörerIn ein wenig mit Big Data beschäftigen wird.

(Autorin: N. Christen)

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